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Europa Mix by audiofoodie - 09052010

09052010 mix by audiofoodie
01. Ascii.Disko – FTW – Stay Gold Forever Gold EP – FUNC009
02. Massi Di Lena – He Is The Walrus – Don’t Believe The Hype Compilation – OSLO016LP
03. David Keno & Ewan Baggs – Choke Chain – Choke Chain Pepsi Funk EP – FRANKIEREC045
04. David Keno – Wait For More – Snatch001 EP – Snatch001
05. Burnski – Coming Home – Coming Home EP – VIS194B
06. And.Id – I Will Be There – I Will Be There EP – MOBILEE065
07. Sebastian Tolk – The Sun - Fresh `n` New Vol. 1 – EINMUSIKA005
08. Ramon Tapia – You Know – Sunka Sanka – GSRCD011
09. Booka Shade – Scaramanga – More – KMCD001
10. Maneira & Nogales – Trompetentanz (Supernova Remix) – Trompetentanz EP – CNF067
11. DJ Chus – Harmonica Track (Original In Stereo Mix) – SP065
12. Vera – Demons - Don’t Believe The Hype Compilation – OSLO016LP


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Red Cross Mix by audiofoodie - 08052010

08052010 mix by audiofoodie
01. Johannes Lehner – Upside Down – Drumpoems Verse 2 EP 2 – DPC030.1
02. Dan Curtin – I See Light – Lifeblood – MOBILEECD010
03. Daniel Stefanik – Just One Moment – The Powers Of The Deep EP - BECH011
04. Blind Minded – Jazz 2 Me – Mr. Propre EP - TRAPEZLTD087
05. Duoteque – Gotcha – Gotcha EP – BOXER076
06. Olivier Giacomotto & John Aquaviva – Mmh Hmm (Jan van Lier Remix) – All Star Remixers Vol. 1 EP – DEFDIG1009
07. Dan Curtin – Schlafwagen – Lifeblood – MOBILEECD010
08. Kawabata – Feelin’ It - Drumpoems Verse 2 EP 2 – DPC030.1
09. Radio Slave – N.I.N.A. – I Don’t Need A Cure For This EP – REKIDS047
10. Bukaddor & Fishbeck – Hausnummer – Smile EP – MBF12065
11. Gui Boratto – Telecaster – Azzurra EP – KOM209
12. Ramon Tapia & Secret Cinema – I Want You – Sunka Sanka – GSRCD011
13. Tracks And The City – I’ll Be There (Gruber & Nürnberg Remix) – My Deep House Vol. 1 – COMP
14. Justin Martin – Robot Romance (Original Mix) – Robot Romance EP – DB033
15. Kasper Björke – Alcatraz (Jimpster Dub) – My Deep House Vol. 1 – COMP
16. Nick Holder feat. Jaidene Veda – Welcome To Detroit We Do It For Love – HITC008
http://de.wikipedia.org/wiki/Weltrotkreuztag

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audiofoodie's zweiter Mix



Der zweite Mix steht in den Startlöchern. Leider vorerst nur zum Anhören. Die Playlist bekommt ihr dann ebenfalls über den untenstehenden Link geliefert. Der zweite Mix ist etwas progressiver, aus Freude am Tanzen :-)

Viel Spaß beim Hören und ich hoffe, die Musikauswahl wird euch außer zappelnden Füßen auch noch ein Dauergrinsen bescheren...
The second mix is raring to go. Unfortunately only to listen to it. The playlist you getting using the link below in the first post. This mix is a bit more progressiv, just from the joy of dancing ;-)
Have fun while listening and i hope the music mixture will give you some swinging hips beside a permanent grin...

Wighnomy Brothers - Metawuffmischfelge

Eine musikalische Safari durch Thüringen - Teil 3

Für die erste Mix-CD aus dem Hause FAT muss assoziativ gleich mal eine der signifikantesten Textzeilen der Musikgeschichte als Synopse herhalten: „Wir fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn…“ Ja, das Verlangen wird groß sein, sich beim Genuss in sein geliebtes KFZ zu kauern und Folgendes vor sich hin zu brabbeln: „Weißt du noch Schatz, damals auf der Autobahn, die Fahrt von Holzminden nach Oldenburg? Unser VW war alt und klapprig, das machte uns nichts aus. Dein Haar roch nach Grünem-Apfel-Shampoo. Ich saß am Steuer die Hand an der Knüppelschaltung, du neben mir die Hand auf meinem Knie. Uh uh uh uh uh wir waren soooo glücklich. Nur ein Traum?! Entscheidet selbst, ob beim Gehör dieses Wighnomy-Mixes, welcher im Alleingang von Robag Wruhme zusammengefitzelt wurde, die Kultur des Beisammenseins, des Tanzens, der nächtlichen Belustigung generell, des rauschhaften Lauschens, der langen Nacht vor dem Rechner, des Guten-Morgen-Kaffees usw. in Frage kommt. Möglich ist alles, denn in diesem lebendigen und detailliert liebevollen Tonträger schwingen die Ekstase der Tanzhalle, die Melancholie des Alleinseins und jede Menge Glücksmomente gleichberechtigt nebeneinander. Mit der Euphorie von gerader Bassdrum, gemäßigtem Tempo, Schweiß und Liebe wird mit mikroskopisch feinen und überraschenden Tönungen die vermeintliche Unvereinbarkeit
des satt- abgespeckten Technohouses mit Melodiefragmenten inklusive deren Komplettierung ausformuliert und aus der Tiefe ans Tageslicht gehoben.
Der Mix ist mit aller technischer Versiertheit und dem mechanischen Handwerksverständnis unzähliger 1210er Nächte am elektrischen Baukasten entstanden. Meist laufen mehre Tracks übereinander bzw. Bruchstücke einzelner, die mitunter mal wieder kommen und gehen. Dabei wird nichts unkenntlich aufgedröselt, so dass der Respekt und die Ursprünglichkeit des jeweiligen Originals beibehalten wird. Hin und wieder fügte Robag einzelne Samples aus der eigenen Schatzkiste hinzu. Besonders die Verwendung von genreunüblichen Großtaten wie Lisa Gerrard, Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft lädt dazu ein, beim ungestörten Zappeln zwischendurch mal eine kleine Träne abzudrücken. Welch’ Wonne, welch’ ungeahnte Feinheiten gibt es zu entdecken auf diesem erfrischenden mit warm tropfendem Beat versehenen Silberling. Dem entkörperlichten Erzählen in technoider Funktionalität wird Anmut entgegensetzt und zum Leuchten gebracht. Durch ungewöhnliche Drehmomente mit Geschichtsbewusstsein und Experimentiergeist wird so viel Beseeltheit und klangliche Architektur verabreicht, wie diese Musik des Überschwangs vertragen kann. (Quelle: Oliver Goldt -
http://www.freude-am-tanzen.com/pdf/FATCD003.pdf )

Künstler-Homepage: www.wighnomy-brothers.de/

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Chapeau Claque - Hand aufs Herz

Eine musikalische Safari durch Thüringen - Teil 2

Was möchte man hören, wenn man an einem belebenden Frühlingstag im Grünen sitzt und sich die Wangen von der Sonne küssen lässt? Was möchte man hören, wenn ein nasser, grauer Schleier das Land bedeckt und Regentropfen die soeben verlorenen Tränen aus dem Gesicht entführen? Gibt es Musik, die zu begeistern weiß, wenn man Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt oder einfach nur man selbst ist? Hand auf's Herz: Diese Musik müsste zaubern können!Und Zaubern ist tatsächlich das Stichwort! "Chapeau Claque" ist nicht nur der Name des Musikprojektes der Erfurter Songschreiberin und Sängerin Maria Antonia Schmidt, sondern vor allem der französische Begriff für den aus Musikrevuen und von Zauberveranstaltungen bekannten Klappzylinder, aus dem schon mal das ein oder andere Kaninchen an seinen Löffeln herausgezogen wird. Tatsächlich: Wie der besagte Zylinder mag die Musik von Chapeau Claque zu verzaubern! Aber wer ist überhaupt Maria Antonia Schmidt? Spätestens seit dem Bundesvisions-Contest, als die zauberhafte, gerade mal 20 Jahre junge Dame mit sehr viel Gespür für Stil zusammen mit den Durchstartern Northern Lite den Song "Enemy" performte, dürfte ihr Gesicht hierzulande bekannt sein und damit auch der Name Chapeau Claque. "Hand auf's Herz" − ein wunderbar einfacher, gewitzter Titel − ist das Debüt-Album der außergewöhnlichen und talentierten Künstlerin, die bereits Ende September letzten Jahres mit ihrer Single "Marienkäfer im Nacken" in Indie-Kreisen von sich reden machte. Ihre charismatischen Kompositionen beschreibt sie selbst als "Electro-chanson" und meint damit "eine dezente Mischung aus Elementen des Chansons, verknüpft mit Elektro-popromantischem Sound". Eine vortreffliche Charakterisierung eines Stils, der recht schwer einzuordnen ist, weil einzigartig. "Hand auf's Herz" ist minimalistisch und sehr sorgfältig und überlegt instrumentiert. Alle Instrumente − Gitarre, Klavier, Keyboard, Schlagzeug und Synthesizer − sind passend zur Grundstimmung und den jeweiligen Song-Charakter unterstreichend eingesetzt. So ist z.B. nicht notwendigerweise jedes Stück mit Gitarre eingespielt − mal dominiert ein gefühlvoll gespieltes Klavier, mal sind es die feinen, zarten Synthesizerklänge und mal tritt die Instrumentierung artig in den Hintergrund und verneigt sich vor der kindlich-zarten Stimme der Künstlerin. Jedem Song wohnt ein eigener Zauber und Rhythmus inne, keiner scheint dem anderen zu gleichen, und dennoch fügen sich alle Titel am Ende zu einem wunderbar harmonischen Ganzen zusammen. "Hand auf's Herz" vereint eine Vielzahl an Facetten in sich, Facetten, die sich auch im Alltag, im täglichen Leben eines jeden wieder finden und auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck kommen. Eben noch fröhlich beschwingt, wechselt die Stimmung sogleich sanft ins nachdenklich melancholische, um nur wenig später mit modernem Pop-Appeal wieder zu überraschen. Kantige Rocksongs sucht man auf dem Album vergeblich, vermisst sie aber auch nicht. Mit viel Wortwitz, einer sympathischen Prise Frechheit und dem Herz am rechten Fleck singt Maria Antonia Schmidt ehrlich und frei heraus von der Liebe, der Lust und Last des Lebens, kurz: Von allem, was sie beschäftigt und zum Nachdenken bringt. Ihre Sprache − nur zwei Titel sind in Englisch gesungen − lebt von einer überschäumenden Fülle von Bildern und bringt auf einzigartige Weise magische Poesie und einfache Alltagssprache auf einen Nenner. Nur zu gerne lauscht man ihren Geschichten, die glatt die eigenen sein könnten.Chapeau Claque: Das ist Musik, die grenzenlos begeistert. Hand auf's Herz.

Künstler-Homepage: http://www.chapeauclaque.net/

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Marbert Rocel - Speed Emotions

Eine musikalische Safari durch Thüringen - Teil 1


Hier haben wir ein wirklich bezauberndes und, wie der Name schon verrät, durchweg emotional eingefärbtes Debütalbum, dass sich zwar im elektronischen Bereich der Musik zu Hause fühlt, uns aber dennoch hier und da auf eine kleine Reise in jazzig und poppig angehauchte Gefilde mitnimmt.Hinter Marbert Rocel stecken 3 sehr musikalische und sympathische Thüringer. Zum Ersten ist da der für Produktion, DJing & Mixing verantwortliche Marcel Aue, der seit ungefähr 10 Jahren als Hip Hop-DJ aktiv ist und auch schon Tour-DJ bei Clueso war, dessen Album er übrigens ebenfalls koproduzierte. Zum Zweiten ein gewisser Robert Krause, welcher ebenfalls für DJing und Mixing verantwortlich ist, darüber hinaus aber auch für das Cover-Artwork des Albums steht. Und zum Dritten ist dann noch Antje Seifarth, auch „Spunki“ genannt, die hier ihren wunderbar warmen Gesang beisteuert, den sie bereits als Gastsängerin beim Jazzprojekt „Rhythm Club“ und ebenfalls bei Clueso zum Besten gab. Der Sound von Marbert Rocel kommt sehr housig & loungig daher, wirkt durchgehend entspannt und erinnert in einigen Momenten sogar ganz leicht an Bands wie Morcheeba, oder auch AIR. Dennoch kreieren Marbert Rocel auf „Speed Emotions“ ihren ganz eigenen Sound, der schon mal zum Träumen einlädt, durch den gekonnten Einsatz von Klavier, Gitarre, oder auch mal einem Akkordeon bleibt es jedoch immer spannend. So füttern die drei das aufnahmebereite Gehör mit insgesamt 12 Tracks, von denen mir persönlich die zum mitwippen geradezu auffordernden Songs „Cornflakeboy“, „Red Shoes“ und die Singleauskopplung „Beats Like Birds“ am besten gefallen. Doch auch mit ihren etwas chilligeren Stücken, zu denen unter anderem „The Harder They Come“ gehört, können sie hier punkten. Einfach schöne Musik auf einem einfach schönen Debütalbum! (Quelle: MK ZWO - www.mkzwo.com )

Künstler-Homepage: http://www.marbertrocel.com

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Rubies - Explode From The Center


Nun noch der zweite Leckerbissen des Jahres. Rubies aus San Francisco sind sicherlich eine der besten Neuentdeckungen dieses Jahres.

www.sallys.net schreibt:

Eine funkelnde Perle kullert durch den Sommer: schöner als auf "Explode From the Center", dem Debütalbum der Rubies, klang Pop schon lange nicht mehr. Die Band aus San Francisco um Sängerin Simone Rubi und Bassistin Terri Loewenthal schüttelt mit hinreißender Lässigkeit Folk-Träumereien à la Feist (die sich, wie auch Kings of Convenience-Kopf Eirik Glambek-Boe, prompt einen Gastauftritt gönnt) aus dem Ärmel, nur um zwischendurch mit kühlen Elektrokrachern wie "I Feel Electric" auf den Putz zu hauen, die auch Label-Kollegin Annie gut zu Gesicht stehen würden. Eine Explosion, wie sie melodiöser nicht sein könnte - und die bisher wunderbarste Entdeckung des Jahres.

Zum reinhören und reinschauen: "I feel electric" von den Rubies



Künstler-Homepage: http://www.rubiesmusic.net/


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Tracey Thorn - Out Of The Woods

Thorn in my Side. Diese Stimme! No Protection. Unvergleichlich. Ein Klassiker. Wie eine Naturgewalt. Seltsam teilnahmslos, fast larmoyant für das Geschehene. Trotz unermesslicher Energie und Leidenschaft. Tückischer Honig, süß, aber undurchdringlich. Dann ein Überhit. Auf jeder Party. Damals. Was haben wir vermisst. Alles und jeden. Und heute? „It’s all true“? Junior Boys, Metro Area? Wie Annie ohne Bubblegum. Ja, das trifft’s. Dann Melancholie: „Hands Up To The Ceiling“, „Nowhere Near“. Toll! Schwankend zwischen Song-Akustik und zeitgeistigem Beatkostüm. Das steht ihr – aber der Funken springt nicht richtig. Ausnahme: „Easy“. Nun, auch das ewige Glück ist launisch. Was bleibt, ist der Song, denn nichts ist für immer, aber manches lässt dich trotzdem nie los. Gut so.
Tracey Thorn, die Sängerin, die viele durch ihre Massive Attack-Kollaborationen (z.B. die Tracks 'Protection' und 'Better Things'), die meisten aber vermutlich durch ihr Projekt Everything But The Girl kennen, war lange von der Bildfläche verschwunden. Mit ihrem (Everything But The Girl-)Partner Ben Watt und ihren drei Kindern schien sie das Familienleben zu genießen und außer der Zusammenarbeit mit dem deutschen Elektro-Duo Tiefschwarz ('Damage', auf dem Album 'Eat Books') vor zwei Jahren, ist es gelinde gesagt ruhig geblieben, zumal seit dem letzten Everything But The Girl-Album 'Temparamental' von 1999.
Mit 'Out Of The Woods' erschien im April 2007 über Virgin / EMI aber nun doch wieder ein Soloalbum, genau genommen das zweite seit dem 1982er Minialbum 'A Distant Shore'.

Ihr Ehemann und EBTG-Partner Watt ist aber nicht an dem Album beteiligt, gleichsam schließt sie aber eine Rückkehr unter dem Moniker Everything But The Girl auch nicht aus. Vielleicht beschwingt das neue Soloalbum also nun auch wieder die Zusammenarbeit mit dem Ehemann. (Quelle: http://www.intro.de/ )

Playlist
01. Here It Comes Again
02. A-Z
03. It's All True
04. Get Around To It
05. Hands Up To The Ceiling
06. Easy
07. Falling Off A Log
08. Nowhere Near
09. Grand Canyon
10. By Picadilly Station I Sat Down And Wept
11. Raise The Roof

Raise The Roof



It's All True

Junior Boys - So This Is Goodbye


Mitte der Neunziger Jahre ist Jeremy Greenspan aus Hamilton, Ontario so etwas wie die personifizierte Krise der Popmusik. Alles scheint gesagt: jeder Tune ausprobiert, zu jedem Beat gebounct, jede Fläche ausgemalt und neulackiert. Dann, mit einem Mal, befreit sich der Pop aus seiner nostalgischen Rückwärtsschleife und findet die Gegenwart wieder. In den Staaten infiziert Timbalands schluckaufartiger Hip Hop den Mainstream, während im UK Speed Garage zu 2Step mutiert, jener Clubmelange aus hochgepitchten Vocals und tiefen digitalen Bässen.
All das passiert des Kanadiers musikalische Filtertüte und inspiriert seine frühen Arbeiten mit Partner Johnny Dark: rhythmische Psychedelica und eiszeitliche Electronics treffen auf Greenspans verletzliche und verlangende Schlafzimmerstimme. Eine gute Breitseite Androgynität und sanfter Anti-Machismus schwingt in Greenspans unaufgeregtem Gesang stets mit. Das Taktgerüst bleibt 80's-lofi-poppig bis nackt, die ätherischen Flächen klingen nach zugezogenen Jalousien und Daunenfedern. Im Gegensatz zum Late Night Talking auf Konserve überraschen Junior Boys live mit rockistisch lärmender Attitüde, ausufernden Synthie-Eskapaden und einer deutlich härteren Stimmpräsenz.
Zur Zeit der "Last Exit"-Erstveröffentlichung steigt Dark aus dem Zwei-Mann-Projekt aus. Jeremys Langzeit-Freund und Produzent Matt Didemus übernimmt den vakanten Platz. Gemeinsam bringen sie den Act auf das nächste Level: Das zweite Album wird Polaris Music Prize-Nominee, und der Carl Craig-Remix von "Like A Child" (enthalten auf der "Dead Horse"-EP) erhält eine Grammy-Nominierung.



Playlist

01. Double Shadow
02. The Equalizer
03. First Time
04. Count Souvenirs
05. In The Morning
06. So This Is Goodbye
07. Like A Child
08. Caught In A Wave
09. When No One Cares
10. FM
In The Morning


audioflow: Junior Boys-FM (Tensnake Remix)



audioflow: Junior Boys-The Equalizer (Morgan Geist Remix)

Mlle Caro And Franck Garcia - Pain Disappears

Parisian DJ Caroline Laher and collaborator Franck Garcia's debut album Pain Disappears is Buzzin' Fly's first album release. A clue to its sound lies with the label's owner - Everything But The Girl's Ben Watt. A chilled, understated vibe is duly delivered, but one with a lyrical concept that marks this album as one to check out.
Lounging atmospherically about somewhere sparse between Air (10,000Mhz Legend period) and Giorgio Moroder, melancholic minor chords and minimalist beats underlie an instrument palette that occasionally brings in guitars but for the most part is made up of late night electronic sounds. Laher and Garcia's impassive vocal parts are twinned throughout, creating a single unified voice that speaks, rather than sings, in heavily accented French. Emotions are kept tightly checked, in keeping with the reverb-free claustrophobic production sheen.
From beginning to end, a rather random instrumental midway diversion aside, the record's lyrics chart the dissolution of a relationship. At the beginning, Always You finds the two voices singing of their love. The strings-laden, piano-led midpoint, Mon Ange, the writing's on the wall: "I know it's time to say goodbye." By the end, the relatively jaunty Reason To Stay has resolved the relationship: "There is no more reason to stay." It fades out, and the record is over bar a Ewan Pearson remix of Always You, curiously tacked on to the end.
Listening to Pain Disappears, it's difficult not to want them to get on and resolve their differences. Throughout, there is more repetition than seems necessary, never more so than on Dead Souls. There's little evolution here, and it outstays its welcome by several minutes. But there are moments of genuinely intimate fare too - the plucked guitar and far-off strings of Hold Me would fit snugly into Nitin Sawhney's canon.
Unlike the similarly downtempo Fujiya & Miyagi's hook-packed radio-friendly ditties, Pain Disappears is a languid, reflective record, and a bold one at that, that works less as a floor filler and more as background music. Tracks like Always You, Lost, Apologies and especially I Don't Want sport beats enough to find their way in the world with solid remixes. Just one track, No Name, lasts for less than five minutes. Laher and Garcia are playing to their own beat, in their own time.
Michael Hubbard



PLAYLIST

1. Always You

2. Apologies

3. Dead Souls

4. Hold Me

5. I Don't Want

6. Mon Ange

7. Lost

8. No Name

9. No One

10. Reason To Stay

11. Always You (Ewan Pearson Remix)

Far Away (unfortunately not on debut album)

Booka Shade - Movements



Anders als der Vorgänger "Memento", der nicht nur wegen der Titelwahl der einzelnen Stücke mit ihrem Bezug auf Filmklassiker als geradezu cineastisch zu bezeichnen ist, gibt sich "Movements" nicht ganz so melancholisch und ohne diesen unterschwelligen, bedrohlich erscheinenden Unterton.
Es präsentiert sich zugänglicher als sein Vorgänger, zugleich offen für andere Einflüsse: Entspannter Jazz, metallischer 80er Detroit-Electro oder von Gitarrenklängen inspirierte Elektronik à la Boards Of Canada.
Dennoch wirkt das Album anfänglich eher spröde, irgendwie nachdenklich. Es setzt nicht geradeheraus auf euphorische Abfahrt. Diese kommt vielmehr in dosierten Schüben. "Movements" basiert auf einem beeindruckenden, schier unendlichen Fundus an stimmungsvollen, epischen Melodien und manchmal trancig erscheinenden Hooklines, die im Verbund mit den ausgefeilten, anschiebenden Grooves gleichermaßen ein atmosphärisches wie kühl-futuristisches Flair verbreiten.
"Movements" wirkt als Gesamtwerk durch die Abfolge der Stücke mit ihren unterschiedlichen Stimmungen und Tempi in sich schlüssig, es füllt das Albumformat perfekt. Keine lieblos aneinander gereihten Tracks also, sondern eine durchdachte, aufeinander abgestimmte Mischung aus zurückgelehntem Downtempo, Interludes und kickenden Clubtracks. Booka Shade sind nicht nur für Get Physical das Maß der Dinge. (Quelle: http://www.laut.de/ )

Band-Homepage: http://www.bookashade.com/
Playlist:

01.Night Falls 02.Body Language (Interpretation) 03. Shimmer 04.Paper Moon 05.The Birds And The Beats (At The Window) 06.Darko 07. Hide and Seek in Geishas Garden 08.Pong Pang 09.Mandarine Girl (Album Version) 10.Take A Ride 11.Wasting Time 12.In White Rooms 13.Hallelujah USA 14.Lost High

Portrait von Booka Shade: