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audiofoodie's erster eigener mix

Heute ist es endlich soweit. Mein erster eigener Mix ist fertig. Nach langer Suche ein geeignetes Werkzeug zu finden, wurde ich dann mit dem "pacemaker editor" belohnt. Die Hilfsmittel sind einfach zu bedienen und flugs gings auch schon ans Werk. Nach ca. 2 Stunden intensiver Hingabe war er dann auch schon fertig. Das Blöde an der Sache war dann nur, dass ich den fertig geschnitzten Mix nicht auf Festplatte speichern konnte. Es gibt nur die Funktion, den Mix auf der Anbieterseite hochzuladen. Um euch aber in den Hörgenuss kommen zu lassen, habe ich dies getan und somit steht mein erster Mix auch für euch zum Hören bereit. Folgt einfach nur diesem Link ------> http://www.pacemaker.net/audiofoodie/#
Today it is finally complete. My first own mix is ready. After a long search to find a suitable tool, I was rewarded with the "Pacemaker editor". The tools are simple to use and rapidly I also went to work. After about 2 hours of intense devotion, it is finished already. The stupid in the matter was only that the ready carved mix was not able to save on harddisk. There is only the function upload the result on the provider's page. To you, in listening to come, I have done this and therefore is also my first mix for you ready to listen.

Wighnomy Brothers - Metawuffmischfelge

Eine musikalische Safari durch Thüringen - Teil 3

Für die erste Mix-CD aus dem Hause FAT muss assoziativ gleich mal eine der signifikantesten Textzeilen der Musikgeschichte als Synopse herhalten: „Wir fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn…“ Ja, das Verlangen wird groß sein, sich beim Genuss in sein geliebtes KFZ zu kauern und Folgendes vor sich hin zu brabbeln: „Weißt du noch Schatz, damals auf der Autobahn, die Fahrt von Holzminden nach Oldenburg? Unser VW war alt und klapprig, das machte uns nichts aus. Dein Haar roch nach Grünem-Apfel-Shampoo. Ich saß am Steuer die Hand an der Knüppelschaltung, du neben mir die Hand auf meinem Knie. Uh uh uh uh uh wir waren soooo glücklich. Nur ein Traum?! Entscheidet selbst, ob beim Gehör dieses Wighnomy-Mixes, welcher im Alleingang von Robag Wruhme zusammengefitzelt wurde, die Kultur des Beisammenseins, des Tanzens, der nächtlichen Belustigung generell, des rauschhaften Lauschens, der langen Nacht vor dem Rechner, des Guten-Morgen-Kaffees usw. in Frage kommt. Möglich ist alles, denn in diesem lebendigen und detailliert liebevollen Tonträger schwingen die Ekstase der Tanzhalle, die Melancholie des Alleinseins und jede Menge Glücksmomente gleichberechtigt nebeneinander. Mit der Euphorie von gerader Bassdrum, gemäßigtem Tempo, Schweiß und Liebe wird mit mikroskopisch feinen und überraschenden Tönungen die vermeintliche Unvereinbarkeit
des satt- abgespeckten Technohouses mit Melodiefragmenten inklusive deren Komplettierung ausformuliert und aus der Tiefe ans Tageslicht gehoben.
Der Mix ist mit aller technischer Versiertheit und dem mechanischen Handwerksverständnis unzähliger 1210er Nächte am elektrischen Baukasten entstanden. Meist laufen mehre Tracks übereinander bzw. Bruchstücke einzelner, die mitunter mal wieder kommen und gehen. Dabei wird nichts unkenntlich aufgedröselt, so dass der Respekt und die Ursprünglichkeit des jeweiligen Originals beibehalten wird. Hin und wieder fügte Robag einzelne Samples aus der eigenen Schatzkiste hinzu. Besonders die Verwendung von genreunüblichen Großtaten wie Lisa Gerrard, Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft lädt dazu ein, beim ungestörten Zappeln zwischendurch mal eine kleine Träne abzudrücken. Welch’ Wonne, welch’ ungeahnte Feinheiten gibt es zu entdecken auf diesem erfrischenden mit warm tropfendem Beat versehenen Silberling. Dem entkörperlichten Erzählen in technoider Funktionalität wird Anmut entgegensetzt und zum Leuchten gebracht. Durch ungewöhnliche Drehmomente mit Geschichtsbewusstsein und Experimentiergeist wird so viel Beseeltheit und klangliche Architektur verabreicht, wie diese Musik des Überschwangs vertragen kann. (Quelle: Oliver Goldt -
http://www.freude-am-tanzen.com/pdf/FATCD003.pdf )

Künstler-Homepage: www.wighnomy-brothers.de/

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Chapeau Claque - Hand aufs Herz

Eine musikalische Safari durch Thüringen - Teil 2

Was möchte man hören, wenn man an einem belebenden Frühlingstag im Grünen sitzt und sich die Wangen von der Sonne küssen lässt? Was möchte man hören, wenn ein nasser, grauer Schleier das Land bedeckt und Regentropfen die soeben verlorenen Tränen aus dem Gesicht entführen? Gibt es Musik, die zu begeistern weiß, wenn man Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt oder einfach nur man selbst ist? Hand auf's Herz: Diese Musik müsste zaubern können!Und Zaubern ist tatsächlich das Stichwort! "Chapeau Claque" ist nicht nur der Name des Musikprojektes der Erfurter Songschreiberin und Sängerin Maria Antonia Schmidt, sondern vor allem der französische Begriff für den aus Musikrevuen und von Zauberveranstaltungen bekannten Klappzylinder, aus dem schon mal das ein oder andere Kaninchen an seinen Löffeln herausgezogen wird. Tatsächlich: Wie der besagte Zylinder mag die Musik von Chapeau Claque zu verzaubern! Aber wer ist überhaupt Maria Antonia Schmidt? Spätestens seit dem Bundesvisions-Contest, als die zauberhafte, gerade mal 20 Jahre junge Dame mit sehr viel Gespür für Stil zusammen mit den Durchstartern Northern Lite den Song "Enemy" performte, dürfte ihr Gesicht hierzulande bekannt sein und damit auch der Name Chapeau Claque. "Hand auf's Herz" − ein wunderbar einfacher, gewitzter Titel − ist das Debüt-Album der außergewöhnlichen und talentierten Künstlerin, die bereits Ende September letzten Jahres mit ihrer Single "Marienkäfer im Nacken" in Indie-Kreisen von sich reden machte. Ihre charismatischen Kompositionen beschreibt sie selbst als "Electro-chanson" und meint damit "eine dezente Mischung aus Elementen des Chansons, verknüpft mit Elektro-popromantischem Sound". Eine vortreffliche Charakterisierung eines Stils, der recht schwer einzuordnen ist, weil einzigartig. "Hand auf's Herz" ist minimalistisch und sehr sorgfältig und überlegt instrumentiert. Alle Instrumente − Gitarre, Klavier, Keyboard, Schlagzeug und Synthesizer − sind passend zur Grundstimmung und den jeweiligen Song-Charakter unterstreichend eingesetzt. So ist z.B. nicht notwendigerweise jedes Stück mit Gitarre eingespielt − mal dominiert ein gefühlvoll gespieltes Klavier, mal sind es die feinen, zarten Synthesizerklänge und mal tritt die Instrumentierung artig in den Hintergrund und verneigt sich vor der kindlich-zarten Stimme der Künstlerin. Jedem Song wohnt ein eigener Zauber und Rhythmus inne, keiner scheint dem anderen zu gleichen, und dennoch fügen sich alle Titel am Ende zu einem wunderbar harmonischen Ganzen zusammen. "Hand auf's Herz" vereint eine Vielzahl an Facetten in sich, Facetten, die sich auch im Alltag, im täglichen Leben eines jeden wieder finden und auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck kommen. Eben noch fröhlich beschwingt, wechselt die Stimmung sogleich sanft ins nachdenklich melancholische, um nur wenig später mit modernem Pop-Appeal wieder zu überraschen. Kantige Rocksongs sucht man auf dem Album vergeblich, vermisst sie aber auch nicht. Mit viel Wortwitz, einer sympathischen Prise Frechheit und dem Herz am rechten Fleck singt Maria Antonia Schmidt ehrlich und frei heraus von der Liebe, der Lust und Last des Lebens, kurz: Von allem, was sie beschäftigt und zum Nachdenken bringt. Ihre Sprache − nur zwei Titel sind in Englisch gesungen − lebt von einer überschäumenden Fülle von Bildern und bringt auf einzigartige Weise magische Poesie und einfache Alltagssprache auf einen Nenner. Nur zu gerne lauscht man ihren Geschichten, die glatt die eigenen sein könnten.Chapeau Claque: Das ist Musik, die grenzenlos begeistert. Hand auf's Herz.

Künstler-Homepage: http://www.chapeauclaque.net/

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Marbert Rocel - Speed Emotions

Eine musikalische Safari durch Thüringen - Teil 1


Hier haben wir ein wirklich bezauberndes und, wie der Name schon verrät, durchweg emotional eingefärbtes Debütalbum, dass sich zwar im elektronischen Bereich der Musik zu Hause fühlt, uns aber dennoch hier und da auf eine kleine Reise in jazzig und poppig angehauchte Gefilde mitnimmt.Hinter Marbert Rocel stecken 3 sehr musikalische und sympathische Thüringer. Zum Ersten ist da der für Produktion, DJing & Mixing verantwortliche Marcel Aue, der seit ungefähr 10 Jahren als Hip Hop-DJ aktiv ist und auch schon Tour-DJ bei Clueso war, dessen Album er übrigens ebenfalls koproduzierte. Zum Zweiten ein gewisser Robert Krause, welcher ebenfalls für DJing und Mixing verantwortlich ist, darüber hinaus aber auch für das Cover-Artwork des Albums steht. Und zum Dritten ist dann noch Antje Seifarth, auch „Spunki“ genannt, die hier ihren wunderbar warmen Gesang beisteuert, den sie bereits als Gastsängerin beim Jazzprojekt „Rhythm Club“ und ebenfalls bei Clueso zum Besten gab. Der Sound von Marbert Rocel kommt sehr housig & loungig daher, wirkt durchgehend entspannt und erinnert in einigen Momenten sogar ganz leicht an Bands wie Morcheeba, oder auch AIR. Dennoch kreieren Marbert Rocel auf „Speed Emotions“ ihren ganz eigenen Sound, der schon mal zum Träumen einlädt, durch den gekonnten Einsatz von Klavier, Gitarre, oder auch mal einem Akkordeon bleibt es jedoch immer spannend. So füttern die drei das aufnahmebereite Gehör mit insgesamt 12 Tracks, von denen mir persönlich die zum mitwippen geradezu auffordernden Songs „Cornflakeboy“, „Red Shoes“ und die Singleauskopplung „Beats Like Birds“ am besten gefallen. Doch auch mit ihren etwas chilligeren Stücken, zu denen unter anderem „The Harder They Come“ gehört, können sie hier punkten. Einfach schöne Musik auf einem einfach schönen Debütalbum! (Quelle: MK ZWO - www.mkzwo.com )

Künstler-Homepage: http://www.marbertrocel.com

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Rubies - Explode From The Center


Nun noch der zweite Leckerbissen des Jahres. Rubies aus San Francisco sind sicherlich eine der besten Neuentdeckungen dieses Jahres.

www.sallys.net schreibt:

Eine funkelnde Perle kullert durch den Sommer: schöner als auf "Explode From the Center", dem Debütalbum der Rubies, klang Pop schon lange nicht mehr. Die Band aus San Francisco um Sängerin Simone Rubi und Bassistin Terri Loewenthal schüttelt mit hinreißender Lässigkeit Folk-Träumereien à la Feist (die sich, wie auch Kings of Convenience-Kopf Eirik Glambek-Boe, prompt einen Gastauftritt gönnt) aus dem Ärmel, nur um zwischendurch mit kühlen Elektrokrachern wie "I Feel Electric" auf den Putz zu hauen, die auch Label-Kollegin Annie gut zu Gesicht stehen würden. Eine Explosion, wie sie melodiöser nicht sein könnte - und die bisher wunderbarste Entdeckung des Jahres.

Zum reinhören und reinschauen: "I feel electric" von den Rubies



Künstler-Homepage: http://www.rubiesmusic.net/


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The Dynamics - Version Excursions




















Zum Monatsende möchte ich Euch direkt mal mit einem Leckerbissen versorgen. The Dynamics aus Frankreich. Laut.de sagt dazu folgendes: Eine Crew, die es wagt, Songs von Pharoah Sanders, Wilson Pickett, Herbie Hancock, Bob Dylan, den Stones, Led Zeppelin, Roberta Flack, Gwen McCrae, Curtis Mayfield, Madonna und den White Stripes zu covern, zu allem Überfluss die gefühlt tausendste Fassung von "Fever" obenauf zu legen und das Ganze auf ein Album zu packen, muss entweder größenwahnsinnig oder komplett verrückt sein. Offensichtlich bietet Frankreich einen hervorragenden Nährboden für derlei Irrwitz. Reggae bedient sich seit jeher gerne und hemmungslos in anderen Genres, schnappt sich Hits und tüncht diese in den jamaikanischen Nationalfarben. The Dynamics machen sich diese Tradition zu eigen und agieren dabei vollkommen scheuklappenbefreit. Funk, Disco und Pop, Schmuseballade, Dancefloor-Filler und Rockklassiker landen sämtlich im Fleischwolf der Lyoner Truppe. Die zum Teil ordentlich dubbigen Reggae-Nummern, die hieraus resultieren, wirken erstaunlicherweise nicht wie der x-te Aufguss ebenso ehrwürdigen wie durchgenudelten Materials, sondern tragen völlig verdient das Qualitätssiegel "Deeply Rooted In Soul".
Für mich bisher eine der besten Scheiben des Jahres. Zwar war die Veröffentlichung in Frankreich bereits im November 2007, aber gerade jetzt scheint mir der richtige Zeitpunkt diese Platte auch hier zu veröffentlichen.
Wenn man dann bei den derzeitig vorherrschenden tropischen Temperaturen mit einem Caipirinha am (Rhein)Strand den Abend genießt, gibt es fast nichts Besseres als ihn mit solch großartiger Mucke zu vollenden.
"One good thing about music, when it hits, you feel no pain." (Bob Marley)
Den Klassiker "Seven Nation Army" zum Anhören und Anschauen:
Via Kommentare selbstverständlich auch die Luxus-Version :-)

audiofoodie's lo-fi excursion no. 004

01-rubies-room without a key
02-cornelius-drop (kings of convenience tusen takk rework)
03-the dining rooms-existentialism (milano dub mix)
04-parov stelar-the one
05-dj vadim feat. sena-talk to me (j boogie mix)
06-jimpster-b mine
07-waldeck-bei mir bist du schön (dub)
08-moka only-ice cream
09-costanza-in the sun
10-eva be feat. pegah ferydoni-she walks alone (marcus worgull remix)
11-anthony collins-day dreaming
12-gamat 3000-feeling love
13-nick holder-sometimes i'm blue
14-sharon jones & the dap-kings-nobody's baby
15-waldeck-our day will come
16-eva be feat. sugar b-unite tonite


ausgesucht und zusammengestellt von audiofoodie / juli 2008
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zappelkiste juni + juli 2008

Da nun fast schon wieder der Juli rum ist, hier nun mal
die Lieblingsstücke der letzten Wochen.
01-sebastien tellier-divine
02-rubies-i feel electric
03-effin & blindin-see ya
04-sven väth-l'esperanza (single edit)
05-whitest boy alive-burning
06-rubies-stand in a line
07-booka shade-control me
08-morgan geist-most of all
09-xinobi-day off (anoraak remix)
10-midnight juggernauts-road to recovery
11-the ting tings-that's not my name
12-whomadewho-space for rent (radio edit)
13-psychonauts-world keeps turning (moog & naudascher remix)
14-rubies-signs of love


Die Zusammenstellung kann man sich über die Kommentare holen.

Neues in 2008: Chris Lee - Worry No

Hallo ihr Lauscher, Hörer, Genießer und Entdecker -

wir wollen ja niemandem unnötig bewerben, aber eine bekannte,
süddeutsche Automarke stellt uns auf dieser Seite:
http://mercedes-benz.tv/?lang=de
aktuelle Neuzugänge aus den verschiedenen Spielarten der
Musik vor und zudem kann man sich noch kostenlose "Mixed
Tapes" runterladen.
Mir hat dabei besonders ein Beitrag aus dem Feature "Hoher
Norden" gefallen. Chris Lee aus Oslo mit "Worry No" - passt
gut zu diesem Sommer und bin mal gespannt, wie sich Mr. Lee
noch so entwickelt. Ich werd euch weiter auf dem Laufenden
halten.
Anbei das dazugehörige Video in bester Qualität, leider nur
über einen externen Link, Video ließ sich nicht einfügen:

http://mercedes-benz.tv/?lang=de&type=channel&id=8&clipId=553&csref=mbtv_ws_mbtv0107_de_channel_8_553_url




audiofoodie's lo-fi excursion no. 003

01-robert babicz-afterhourbasar
02-jerome isma-ae-underwater love
03-kings of convenience-misread
04-kings of convenience feat. feist-the build up
05-kings of convenience-i don't know what i can save you from (röyksopp remix)
06-kings of convenience-gold for the price of silver (erot collaboration)
07-mike monday-bhalobashi (sideshow remix)
08-paul bryan-window
09-guts-and the living is easy (dynamics remix)
10-j star-the fugees-fu-gee-la-stylee
11-j star-the beatles-reggae rigby
12-unity-i love you
13-gunne feat. good guy mikesh-bollore (album version)
14-lulu rouge feat. alice carreri pardeilhan-melankoli
15-concoction project-n.y. infiltration
16-jimpster-state of mind


ausgesucht und zusammengestellt von audiofoodie / juni 2008
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